vertiefung:zukunftsvision:ohne_menschen
Inhaltsverzeichnis
Wie würde sich das BR ohne Menschen weiterentwickeln?
Ausgangslage:
- viele Gewässer und Wälder → Bruchwälder / Moore
- Übersicht 2: Flächenanteil
- Moore in degeneriertem Zustand → Renaturierung geplant
Schritt 1: Austrocknung
- Zunehmende Austrocknung kleinerer Standgewässer + kleinere Flussarme
- Zuwachs an Verlandungsmoore (kumulativer Effekt)
- keine stabilen Bruchwaldgehölze, wegen zu starken Abfalls des Wasserspiegels
- Wälder, v.a. alte Buchenwälder, erzeugen eigenes feuchtes kühles Mikroklima → stabiler Wasserhaushalt
Schritt 2: Überflutung
- temporäre Überflutungen an größeren Flüssen durch massive Starkregenereignisse
- veränderte Wasserdynamik durch Biberbauten → Flussarme zu kleinen Seen auf-gestaut
Schritt 3: Grünland
- Etablierung von Heide- und Ackerbeikräutern auf ehemaligen Landwirtschaftsflächen
- keine Entwicklung von intensivem Grünland oder PNV-Gehölzen, wegen abgesenkten Grundwasserpegel
- Verbreitung trockenstressresistenter Nadelgehölze und Neophyten
Schritt 4: Austrocknung
- immer größere Krondachlücken durch schwere Stürme und Orkane
- Angriff auf das Mikroklima der noch feuchten Wälder → Austrocknung
- Brände entstehen auf besonders trockenen ehemaligen Landwirtschaftsflächen
→ Übergriff auf Wälder → Freisetzung weiterer Treibhausgase → Löschung nur durch Starkregen
Schlussfolgerung:
Die Entwicklung der Region ohne Einmischung des Menschen kann veranschaulichen, wie ernst die Gesamtsituation (→ Klimawandel) sein kann (auch wenn es hier übertrieben wird). Vielleicht wäre eine faktenbasierte Modellierung zur Bewertung der Situation interessant.
vertiefung/zukunftsvision/ohne_menschen.txt · Zuletzt geändert: von tom











